Ukrainische Künstlerin schenkt Altenburg vier Werke zum Stadtjubiläum
Nelli Antonova übergibt der Stadt vier eigens im Jubiläumsjahr entstandene Bilder

Altenburg. Die ukrainische Künstlerin Nelli Antonova hat der Stadt Altenburg vier ihrer Werke geschenkt. Anlass ist das 1050-jährige Stadtjubiläum. Die 75-Jährige lebt seit 2022 gemeinsam mit ihrer vier Generationen umfassenden Familie in Altenburg und möchte mit den Bildern ihre Verbundenheit mit ihrer neuen Heimatstadt ausdrücken.
Die vier Arbeiten entstanden eigens im Jubiläumsjahr 2026 und tragen die Titel „Melodie der Stadt“, „Residenzschloss Altenburg“, „Eichenblatt“ sowie „1050 Jahre: viel und wenig zugleich“.
Oberbürgermeister nimmt Werke entgegen
Oberbürgermeister André Neumann nahm die Bilder für die Stadt entgegen und bedankte sich bei der Künstlerin.
„Ich freue mich sehr über dieses besondere Geschenk. Es ist ein schönes Beispiel dafür, dass Menschen, die in Altenburg eine neue Heimat gefunden haben, sich unserer Stadt verbunden fühlen und sich auf ganz persönliche Weise in das Stadtjubiläum einbringen“, erklärte Neumann.
Bilder sollen öffentlich zu sehen sein
Die vier Werke sollen künftig nicht im Depot verschwinden. Vorgesehen ist, sie in Bereichen der Stadtverwaltung aufzuhängen, die regelmäßig von Besuchern genutzt werden.
Damit sollen die Arbeiten auch über das Jubiläumsjahr hinaus an die Schenkung der Künstlerin und das 1050-jährige Bestehen Altenburgs erinnern.
Altenburg und seine Symbole als Motive
In ihren Arbeiten setzt sich Nelli Antonova auf unterschiedliche Weise mit Altenburg und seinen Symbolen auseinander.
Eines der Bilder zeigt das Residenzschloss Altenburg, das die Künstlerin als „majestätisch, kraftvoll und prägend“ beschreibt. Das Motiv des Eichenblattes steht nach ihren Worten für Vertrauen, Standhaftigkeit und geistige Stärke.