Catmobil macht Station in Altenburg
Tierschutzwoche rückt Situation freilebender Katzen im Altenburger Land in den Fokus

Altenburg. Im Rahmen der Thüringer Tierschutzwoche machte am Mittwoch, 7. Oktober, das Catmobil an der Teichpromenade in Altenburg Station. Gemeinsam mit örtlichen Tierschutzvereinen wurde dort auf die Situation freilebender Katzen aufmerksam gemacht und für eine landesweite Katzenschutzverordnung geworben.
Nach Angaben der CDU-Fraktion gibt es auch im Altenburger Land Bereiche mit zahlreichen Straßenkatzen. Die Tiere leiden demnach häufig unter Krankheiten, Hunger und Verletzungen.
Tierschutzvereine kümmern sich um Kastration und Versorgung
Die örtlichen Tierschutzvereine übernehmen nach Darstellung der Fraktion einen großen Teil der Versorgung der freilebenden Katzen. Ehrenamtliche kümmern sich unter anderem um die Kastration und Betreuung der Tiere.
Dabei stoßen die Vereine laut CDU-Fraktion sowohl an rechtliche als auch an personelle und finanzielle Grenzen. Aus Sicht der Fraktion sollten deshalb auch Tierhalter stärker in die Verantwortung genommen werden.
CDU-Fraktion tauscht sich mit Ehrenamtlichen aus
Für die CDU-Fraktion waren der Fraktionsvorsitzende Sven Simon-Wittig sowie Frank Tanzmann, Andrea Rückert und Robert Pohle vor Ort.
Andrea Rückert engagiert sich nach Angaben der Fraktion bereits seit längerer Zeit im Tierschutz und organisierte den Termin gemeinsam mit weiteren Akteuren aus dem Landkreis.
Die Fraktionsmitglieder nutzten den Besuch, um mit den ehrenamtlich Engagierten ins Gespräch zu kommen und sich über die Situation des Tierschutzes im Altenburger Land zu informieren.
Die CDU-Fraktion dankte den beteiligten Vereinen und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und den offenen Austausch.