Oberbürgermeister André Neumann besucht Sozialmarkt in Altenburg
„Sozialmarkt Lebensbrücke“ unterstützt Bedürftige und bietet jungen Erwachsenen Berufserfahrung

Altenburg. Oberbürgermeister André Neumann hat vor wenigen Tagen den „Sozialmarkt Lebensbrücke“ im Altenburger Bahnhofcenter besucht. Dort erhalten bedürftige Menschen kostenlos Kleidung, Haushaltsgegenstände und weitere gespendete Artikel.
Pro Monat können bis zu vier Artikel je Haushaltsmitglied ausgegeben werden. Zum Angebot gehören unter anderem Kleidung, Küchenutensilien, Kinderwagen und Spielzeug. Voraussetzung ist ein Sozialpass, mit dem eine Kundenkarte für den Sozialmarkt beantragt werden kann.
Rund 1.800 Kunden nutzen den Sozialmarkt
Das gesamte Sortiment besteht aus Spenden. Bei Bedarf können diese auch direkt bei den Spendern abgeholt werden.
Seit dem Start des Projektes im November 2023 ist die Zahl der Teilnehmer und Kunden deutlich gestiegen. Damals begann der Sozialmarkt mit fünf Teilnehmern und zwölf Kunden. Inzwischen arbeiten dort 15 Teilnehmer, während rund 1.800 Kunden registriert sind.
Innerhalb eines Jahres werden nach Angaben zum Projekt etwa 48.000 Artikel angenommen, aufbereitet und an Bedürftige weitergegeben.
Projekt soll jungen Erwachsenen Berufserfahrung vermitteln
Der Sozialmarkt wird vom Jobcenter Altenburger Land finanziert. Junge Erwachsene übernehmen dort Aufgaben im laufenden Betrieb und sollen auf diese Weise praktische Berufserfahrung sammeln.
Ziel ist es, ihnen den späteren Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Nach der bisherigen Bilanz haben vier Teilnehmer eine Ausbildung begonnen, eine Person setzte ihre Schulausbildung fort und drei Teilnehmer fanden einen Arbeitsplatz.
Träger des Sozialmarktes ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH Plauen (faw).
Spenden für den Sozialmarkt möglich
Wer Kleidung, Haushaltswaren oder andere geeignete Gegenstände spenden möchte, kann sich vorab mit dem Sozialmarkt in Verbindung setzen.
Ansprechpartnerinnen sind Manuela Köhler unter 03447 499 307-21 und Sandra Kratzsch unter 03447 499 307-22. Kontakt ist außerdem per E-Mail an manuela.koehler@faw.de beziehungsweise sandra.kratzsch@faw.de möglich.
Nicht alle Gegenstände können angenommen werden. Aktuell besteht beispielsweise kein Bedarf an Möbeln, Waschmaschinen und Büchern für Erwachsene.