Porträt der Herzogin Marie von Sachsen-Altenburg zurück im Residenzschloss

Am Sonntag, 15. Februar 2026, um 14 Uhr steht im Schlossmuseum Altenburg eine besondere Sonntagsführung auf dem Programm: Restaurator Mario Gawlik gibt Einblicke in die Restaurierung des Porträts der Herzogin Marie von Sachsen-Altenburg. Das Gemälde aus der Zeit um 1830 ist nach Abschluss der Arbeiten wieder im Residenzschloss zu sehen.
Im Mittelpunkt der Führung steht nicht nur die kunsthistorische Bedeutung des Werkes, sondern auch der Blick hinter die Kulissen der Restaurierungsarbeit. Die Teilnehmer erfahren, welche Maßnahmen notwendig waren, um das Porträt fachgerecht zu sichern und wieder in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild erlebbar zu machen.
Herzogin Marie von Sachsen-Altenburg, geboren als Tochter des Erbprinzen Friedrich Ludwig zu Mecklenburg, heiratete 1825 Prinz Georg von Sachsen-Hildburghausen. Nach dem Teilungsvertrag zu Hildburghausen im Jahr 1826 zog das Paar 1829 nach Altenburg. 1848 wurde Marie Herzogin von Sachsen-Altenburg. Während ihrer Zeit in der Skatstadt gründete sie unter anderem die Marienstiftung, das Georgs-Marienhaus sowie die Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft in Altenburg. Sie war die Mutter von Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg und verstarb 1862.
Die Sonntagsführung ersetzt die ursprünglich angekündigte Führung zu den Chorfenstern der Altenburger Schlosskirche.
Die Veranstaltung im Überblick:
Sonntag, 15. Februar 2026, 14 Uhr
Sonntagsführung: Das Porträt der Herzogin Marie von Sachsen-Altenburg – nach der Restaurierung zurück im Residenzschloss
mit Mario Gawlik
im Schlossmuseum Altenburg
Teilnahme: 3 Euro pro Person