Neues Logo Stadt Altenburg sorgt für Diskussion
Seit dem 30. Januar präsentiert sich die Stadtverwaltung mit einem neuen einheitlichen Erscheinungsbild samt Logo. Das Neue Logo Stadt Altenburg wird unterschiedlich bewertet: Während einige es als modern, aufgeräumt und mutig bezeichnen, äußern andere Kritik und vermissen unter anderem die bisherigen Skatsymbole.
Die Stadtverwaltung begrüßt die öffentliche Diskussion. Sie trage dazu bei, das neue Erscheinungsbild – das sogenannte Corporate Design (CD) – bekannter zu machen. Zugleich wird klargestellt, dass das Stadtwappen als Hoheitszeichen unverändert bestehen bleibt und durch das Logo nicht ersetzt wird.
Warum ein neues Erscheinungsbild?
Das bisherige Corporate Design war rund 30 Jahre alt und entstand in einer Zeit, in der das Internet für die öffentliche Kommunikation kaum eine Rolle spielte. Heute spielen digitale Angebote eine zentrale Rolle. Zudem gelten höhere Anforderungen an Barrierefreiheit, was unter anderem Farbgebung, Schrift und Gestaltung betrifft.
Warum kein Skatbezug mehr im Logo?
Das frühere Logo wurde als überfrachtet wahrgenommen. Mit dem Verzicht auf die kleinteiligen Skatkarten sollen die Roten Spitzen als Wahrzeichen der Stadt stärker hervorgehoben werden. Der Skatbezug bleibt jedoch in der Außendarstellung erhalten: Der Tourismusverband Altenburger Land nutzt weiterhin ein vom Thema Skat und Spielkarten geprägtes Logo.
Kosten und Vergabe
Die Stadt hatte im Januar 2025 öffentlich zur Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes aufgerufen. Beauftragt wurde die Altenburger Agentur „frech ab“ (Verlagsgruppe Kamprad). Für rund 18.000 Euro wurde ein einheitliches visuelles Konzept inklusive Farben, Schriftarten, Anwendungsleitfaden und Logo entwickelt. Im Doppelhaushalt waren 25.000 Euro vorgesehen.
Einführung und Beteiligung
Der Prozess wurde den Fraktionsspitzen vorgestellt, das Ergebnis im März 2025 dem Wirtschafts- und Finanzausschuss präsentiert. Bereits im September 2025 wurde das neue Erscheinungsbild erstmals gezeigt, die öffentliche Präsentation im Stadtrat folgte am 29. Januar. Grundsätzliche Einwände wurden vorab nicht erhoben.
Alte Materialien werden, soweit möglich, weiterverwendet. Das neue Erscheinungsbild wird schrittweise eingeführt.
Das Stadtwappen bleibt als Hoheitszeichen unverändert bestehen. Das Logo dient ausschließlich der Kommunikation und dem Außenauftritt der Stadtverwaltung.
