Altenburg wird Pilotkommune für die „Schwammstadt“

Die Stadt Altenburg wurde als Pilotkommune für das bundesweite Projekt „Schwammstadt-Beratung“ ausgewählt. Damit ist Altenburg die erste Kommune in Deutschland, die im Rahmen des Investitionsberatungsauftrags des Bundesministeriums der Finanzen bei der Entwicklung konkreter Maßnahmen zur wassersensiblen Stadtentwicklung unterstützt wird.

Die Beratung wird vollständig durch das Bundesministerium der Finanzen finanziert und ist für die Stadt kostenfrei. Das Projekt richtet sich an kleine, finanzschwache Kommunen in Ostdeutschland, die bereits erste Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels begonnen haben.

Gemeinsam sollen geeignete Maßnahmen für eine Schwammstadt in Altenburg ermittelt und bewertet werden. Dabei werden die Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie mögliche Förder- und Finanzierungsangebote geprüft. Die Projekte sollen so weit vorbereitet werden, dass sie als Grundlage für Investitionsentscheidungen und Förderanträge dienen können.

Die Beratung übernimmt die „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“. Sie läuft von Juli bis Oktober 2026. Zusätzlich zu den Ergebnissen für Altenburg soll ein praxisorientierter Leitfaden entstehen, der künftig auch anderen Kommunen bei der Planung und Umsetzung von Schwammstadt-Maßnahmen helfen kann.

Zu den möglichen Maßnahmen gehören eine verbesserte Regenwasserbewirtschaftung, die Entsiegelung von Flächen und der Ausbau grün-blauer Infrastruktur. Damit soll Altenburg besser auf Starkregen, Hitzeperioden und Trockenheit vorbereitet werden.

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