VHS-Kino in Schmölln zeigt Dokumentarfilm „Das Ungesagte“
Politischer Film über NS-Zeit, Schweigen und Erinnerung am 8. Oktober

Schmölln. Die Volkshochschule Schmölln lädt am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19 Uhr zur nächsten Veranstaltung der Reihe „VHS-Kino: der politische Film“ ein. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Das Ungesagte“.
Der Film beschäftigt sich mit dem jahrzehntelangen Schweigen vieler deutscher Familien über die Zeit des Nationalsozialismus. Dabei verfolgt die Dokumentation einen psychologischen Ansatz und fragt danach, was Menschen, die das NS-Regime unterstützt hatten oder darin involviert waren, damals dachten und fühlten und wie sie ihre Rolle heute beurteilen.
Unterschiedliche Perspektiven auf die NS-Zeit
Im Mittelpunkt stehen persönliche Aussagen, die von moralischen Konflikten, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer geprägt sind. Auch jüdische Überlebende kommen im Film zu Wort.
Durch die Verbindung dieser unterschiedlichen Perspektiven will die Dokumentation bisher wenig ausgesprochene Aspekte der damaligen Mehrheitsgesellschaft sichtbar machen und sich mit den Folgen des Schweigens auseinandersetzen.
Diskussion nach dem Film
Vor der Vorführung gibt es eine kurze thematische Einführung. Nach dem Film haben die Besucher die Möglichkeit, gemeinsam über das Gesehene zu diskutieren.
Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Die Volkshochschule empfiehlt jedoch eine vorherige Platzreservierung.
Reservierungen sind telefonisch unter 034491 27589 oder über die Internetseite der Volkshochschule Altenburger Land möglich.