Das Gebetsbuch des Teufels: Sonntagsführung im Spielkartenmuseum Altenburg

Toni Janosch Krause führt am 1. November durch 500 Jahre Spielkartengeschichte

Agnesgarten im Residenzschloss Altenburg, (Foto: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg)
Agnesgarten im Residenzschloss Altenburg, (Foto: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg)

Altenburg. Unter dem Titel „Das Gebetsbuch des Teufels – Spielkarten als Übel und Laster“ lädt das Spielkartenmuseum Altenburg am Sonntag, 1. November 2026, um 14 Uhr zu einer Sonntagsführung ein.

Toni Janosch Krause widmet sich dabei kulturgeschichtlichen Aspekten rund um die Spielkarte.

Falschspiel, Verbote und Vorurteile

Die Geschichte des Kartenspiels ist nicht nur von Spiel, Spaß und Geselligkeit geprägt. Auch Falschspiel, gesellschaftliche Ablehnung und Verbote gehören zu ihrer langen Historie.

Diese Aspekte stehen im Mittelpunkt des Rundgangs. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in 500 Jahre Spielkartengeschichte und lernen den Bestand des Spielkartenmuseums kennen.

Spielkarten aus Altenburg und aus aller Welt

Die Sammlung des Spielkartenmuseums konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte.

Zum einen steht die seit Jahrhunderten bestehende Spielkartenherstellung in Altenburg im Mittelpunkt. Zum anderen werden Spielkarten als Bestandteil der internationalen Kultur- und Spielegeschichte betrachtet.

In der Dauerausstellung sind deshalb sowohl historisch bedeutende Spielkarten als auch moderne Blätter zu sehen.

Die Führung beginnt am 1. November 2026 um 14 Uhr im Spielkartenmuseum Altenburg.

Die Teilnahme kostet 3 Euro pro Person.

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