Gefährdungsabschätzung zur Talsperre Windischleuba wird vorgestellt

Landratsamt Altenburger Land
Landratsamt Altenburger Land

Die Ergebnisse der Gefährdungsabschätzung zur Talsperre Windischleuba werden am Dienstag, 14. April 2026, in Altenburg öffentlich vorgestellt. Darüber informiert das Landratsamt Altenburger Land.

Die Bürgerveranstaltung beginnt um 18 Uhr im Landschaftssaal des Landratsamtes Altenburger Land, Lindenaustraße 9 in Altenburg.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Schlamm und Sand in der Talsperre Windischleuba mit Schadstoffen belastet sind und ob davon eine Gefahr ausgeht. Die von der Kreisverwaltung beauftragten Bodenuntersuchungen sind inzwischen abgeschlossen und ausgewertet worden. Die Ergebnisse fließen in die Gefährdungsabschätzung ein.

Neben der Auswertung der Bodenproben wurde auch untersucht, ob die abgelagerten Sedimente unter Berücksichtigung der hydraulischen Verhältnisse aus dem Bereich der Talsperre ausgetragen werden könnten.

Fachleute informieren über die Ergebnisse

Bei der Veranstaltung informieren:

Uwe Melzer, Landrat
Birgit Seiler, Leiterin des Fachdienstes Natur- und Umweltschutz im Landratsamt
Florian Ingrisch, Sachbearbeiter Bodenschutz im Landratsamt
Dr. Jürgen Forster, Sakosta GmbH Nobitz
Prof. Dr. Reinhard Pohl, Technische Universität Dresden
Dipl. Geograf Frank Wieschollek, WPLAN Leipzig

Hintergrund der Untersuchungen ist die Annahme, dass seit den 1950er Jahren schlecht oder gar nicht geklärte Abwässer über die Pleiße aus Textilbetrieben in Meerane, Crimmitschau und Gößnitz in das Staugewässer gelangten. Dabei könnten sich mitgeführte Stoffe im Bereich der Staumauer abgelagert haben.

Eine erste historische Erkundung des von der Kreisverwaltung beauftragten Sachverständigenbüros SAKOSTA hatte ergeben, dass im Bereich der Talsperre Windischleuba mit verschiedenen Schadstoffen zu rechnen ist.

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