Kreisstraßenmeisterei ordert Streusalz nach

Winterdienst - Symbolbild
Winterdienst – Symbolbild

Der Winterdienst im Altenburger Land läuft seit Wochen auf Hochtouren. Für die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei bedeutet die anhaltende Wetterlage nahezu Dauereinsatz. Auf insgesamt 234 Kilometern Kreisstraßen sorgen sie dafür, dass Schnee und Eis die Verkehrssicherheit nicht gefährden.

Macht es die Wetterlage erforderlich, beginnen die sieben verschiedenen Winterdienst-Touren durch den Landkreis bereits um 4 Uhr morgens. Eine Tour dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, bei extremer Witterung auch deutlich länger. Anschließend geht es – je nach Situation – erneut auf die Strecke. Gefahren wird an Wochentagen, Wochenenden und Feiertagen bis 22 Uhr.

Deutlich mehr Einsätze als im Vorjahr

Seit November haben die Straßenwärter bereits 301 Touren absolviert – deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Entsprechend hoch ist auch der Verbrauch von Streusalz. Zu Beginn der Saison waren die Silos der Kreisstraßenmeisterei mit 920 Tonnen Streusalz gefüllt.

„Aktuell haben wir noch rund 400 Tonnen vorrätig, von denen 100 Tonnen bereits nachbestellt wurden“, erklärt Christian Küchler, Leiter der Kreisstraßenmeisterei. In den vergangenen Wochen seien bereits rund 600 Tonnen Streusalz verbraucht worden. Zum Vergleich: In der gesamten Vorjahressaison lag der Verbrauch bei 380 Tonnen.

Häufige Taulastwechsel sorgen für Glätte

Ein Grund für den erhöhten Einsatz liegt laut Küchler in den aktuellen Wetterbedingungen. Rund um den Gefrierpunkt komme es deutlich häufiger zu Taulastwechseln als in der Vorsaison. „Plötzlich kalt, dann wieder warm – das macht die Straßen besonders rutschig“, so der Leiter der Kreisstraßenmeisterei.

Trotz des hohen Verbrauchs zeigt man sich beim Streusalzvorrat gelassen. Nachbestellungen seien jederzeit möglich, um den Winterdienst im Altenburger Land weiterhin zuverlässig sicherzustellen.

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