VHS-Vortrag Altenburg zum kolonialen Erbe in Thüringen
Zu einem VHS-Vortrag in Altenburg lädt die Volkshochschule am Montag, 2. Februar, ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Reihe „Akademie in der Aula“ in der Volkshochschule Altenburg. Gastreferentin ist die Historikerin Prof. Dr. Kim Siebenhüner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Thema des Abends ist das „Koloniale Erbe in Thüringen“.
In den vergangenen Jahren ist die koloniale Vergangenheit Deutschlands zunehmend in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Zwar existierte das deutsche Kolonialreich nur für wenige Jahrzehnte um 1900, doch koloniale Verflechtungen reichen zeitlich deutlich weiter zurück und wirken bis in die Gegenwart hinein.
Spuren kolonialer Geschichte in Thüringen
Im Vortrag zeigt Prof. Dr. Kim Siebenhüner auf, dass koloniale Zusammenhänge nicht nur auf klassische Kolonialgebiete beschränkt waren. Vielmehr reichen sie von der Frühen Neuzeit bis heute. Besonders museale Sammlungen verweisen noch immer auf diese Geschichte.
Der VHS-Vortrag Altenburg rückt Thüringen in den Mittelpunkt, eine Region, die lange Zeit als eher unbeteiligtes Randgebiet der Kolonialgeschichte galt. Anhand konkreter Beispiele macht die Referentin sichtbar, welche Spuren kolonialen Handelns sich auch hier finden lassen.
Eintritt frei, Reservierung empfohlen
Der Eintritt zum VHS-Vortrag Altenburg ist frei. Die Volkshochschule empfiehlt jedoch eine Platzreservierung, die telefonisch unter 03447 507928 oder online unter www.vhs-altenburgerland.de möglich ist.