FSME-Impfung in Thüringen und Sachsen: AOK PLUS empfiehlt Schutz vor Zecken

FSME-Impfung Thüringen Sachsen zum Start der Zeckensaison empfohlen

Zum Beginn der Zeckensaison rät die AOK PLUS zur FSME-Impfung Thüringen Sachsen. Nach der aktuellen Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 26. Februar gelten große Teile Sachsens und Thüringens weiterhin als FSME-Risikogebiete.

In Thüringen sind unter anderem Gera, Greiz, der Saale-Holzland-Kreis, der Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, der Ilm-Kreis sowie weitere Landkreise im Süden und Osten betroffen. In Sachsen besteht nahezu flächendeckend ein erhöhtes Risiko – mit Ausnahme des Landkreises Leipzig und der Stadt Leipzig.

Zecken können beim Blutsaugen Infektionskrankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose übertragen. Während gegen Borreliose keine Impfung verfügbar ist, gibt es gegen FSME eine Schutzimpfung. Die AOK PLUS übernimmt die Kosten für Versicherte, die in Risikogebieten leben oder dorthin reisen. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Die Immunisierung besteht aus drei Teilimpfungen und kann regelmäßig aufgefrischt werden.

Nach Angaben des RKI waren viele Erkrankte in den vergangenen Jahren nicht oder unzureichend geimpft. Besonders betroffen waren in Thüringen unter anderem Suhl, Greiz, Saalfeld-Rudolstadt, der Saale-Orla-Kreis und der Ilm-Kreis. In Sachsen wurden viele Fälle im Vogtlandkreis, im Erzgebirgskreis sowie in den Landkreisen Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge registriert.

Zusätzlich zur Impfung empfiehlt die AOK PLUS, sich beim Aufenthalt in der Natur durch geeignete Kleidung zu schützen. Lange Hosen, festes Schuhwerk und das Meiden von hohem Gras können das Risiko eines Zeckenstichs verringern. Nach Aufenthalten im Freien sollten Körper und Kleidung sorgfältig nach Zecken abgesucht werden.

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