Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung am Roßplan und Stadtverwaltung im konstruktiven Austausch

Kürzlich fand ein gemeinsames Gespräch zwischen der Bürgerinitiative Teichstraße/Roßplan/Schmöllnsche Straße und dem Bürgermeister der Stadtverwaltung Altenburg, Herrn Rosenfeld, statt. Das Treffen verlief in einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre.
Die Bürgerinitiative hat nochmals deutlich ihre zentralen Forderungen vorgetragen. Im Mittelpunkt stand dabei weiterhin die klare Ablehnung eines möglichen Zweirichtungsverkehrs am Roßplan. Nach Auffassung der Anwohner ist die Belastung durch Verkehrslärm und Abgase bereits jetzt erheblich. Derzeit passieren täglich rund 7.000 Fahrzeuge den Bereich. Bei einer Öffnung für den Zweirichtungsverkehr wäre nach Einschätzung der BI mit einem Anstieg auf etwa 9.000 bis 10.000 Fahrzeuge pro Tag zu rechnen.
Die Vertreter der Bürgerinitiative machten deutlich, dass eine weitere Zunahme des Verkehrs für die Anwohner nicht hinnehmbar wäre und deshalb weiterhin auf eine echte Verkehrsberuhigung gedrängt werde.
Herr Rosenfeld nahm die vorgetragenen Punkte erneut auf und bat zugleich um Geduld. Hintergrund sei der noch laufende Prüfauftrag, der zunächst vollständig abgearbeitet werden müsse. Gleichzeitig kündigte er an, sich
persönlich dafür einzusetzen, dass es perspektivisch ein generelles Durchfahrtsverbot für Lkw in Altenburg geben könne. Zudem wolle er selbst beim Landesverwaltungsamt nachfragen, wie weit die Bearbeitung des entsprechenden Antrags der Verwaltung fortgeschritten ist.
Auch das Thema einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h werde innerhalb der Verwaltung grundsätzlich mitgedacht und geprüft.
Die Bürgerinitiative kündigte an, den weiteren Prozess weiterhin kritisch und konstruktiv zu begleiten und die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über neue Entwicklungen zu informieren.
Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung