Skat im Stadtlogo? Pro Altenburg fordert Bürgerbeteiligung

Die Fraktion pro Altenburg im Stadtrat der Stadt Altenburg spricht sich für eine offene und transparente Weiterentwicklung des neuen Stadtlogos aus und wirbt für eine stärkere Einbindung von Bürgerschaft und Stadtrat. Hintergrund ist die anhaltende Diskussion um den Wegfall der Skat-Symbolik im neu vorgestellten Logo.

Skat ist eng mit der Geschichte Altenburgs verbunden. Das Kartenspiel entstand um 1813 in Altenburg und wurde 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutsche UNESCO-Kommission aufgenommen. Altenburg gilt als Wiege des Skatspiels und verfügt über ein deutschlandweit einzigartiges kulturelles Erbe rund um dieses Kartenspiel.

„Der Skat ist ein identitätsstiftendes Element unserer Stadt. Als anerkanntes immaterielles Kulturerbe ist er ein Alleinstellungsmerkmal, auf das Altenburg stolz sein kann und das aus unserer Sicht auch im Stadtlogo sichtbar bleiben sollte“, erklärt Peter Müller, Vorsitzender der Fraktion pro Altenburg.

Die Fraktion begrüßt ausdrücklich die lebhafte öffentliche Debatte um das Stadtlogo. Diese zeige, wie stark sich viele Bürgerinnen und Bürger mit Altenburg identifizieren.

„Die Diskussion macht deutlich, dass Stadtidentität kein Nebenthema ist. Gerade deshalb ist es wichtig, die Menschen mitzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen“, ergänzt Dirk Schwerd, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion pro Altenburg.

Die Fraktion pro Altenburg lädt alle Altenburgerinnen und Altenburger ein, sich mit Ideen, Vorschlägen und Meinungen an der Weiterentwicklung des Stadtlogos zu beteiligen. Parallel dazu wurde eine öffentliche Online-Abstimmung gestartet, in der darüber entschieden werden kann, ob eine Überarbeitung des Logos mit oder ohne Skat-Symbolik erfolgen soll:

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Sollte sich sowohl in der Bürgerschaft als auch im Stadtrat eine mehrheitliche Überzeugung für die Rückkehr der Skat-Symbolik abzeichnen, kündigt die Fraktion pro Altenburg an, einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einzubringen. Dieser soll die Beteiligung des Stadtrates an der weiteren Logoentwicklung sowie die Wiedereinbindung der Skat-Symbolik vorsehen.

„Unser Ziel ist ein modernes Stadtlogo, das Tradition und Zukunft verbindet – offen, selbstbewusst und wiedererkennbar“, so Peter Müller abschließend.

Peter Müller

Fraktionsvorsitzender

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