Dohlen und Mauersegler zurück an der Burg Posterstein

Burg Posterstein (Foto: ABG-Info)
Burg Posterstein (Foto: ABG-Info)

An der Burg Posterstein sind die Dohlen und Mauersegler nach der Sanierung des Turms zurück. Nach aktuellen Beobachtungen wurden dort sogar mehr Vögel festgestellt als noch im Jahr 2024.

Die Baumaßnahme am Turm wurde im vergangenen Jahr artenschutzfachlich begleitet. Die Fachgutachterin Anja Rohland von der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg e. V. hatte darauf geachtet, dass die Löcher in der Turmfassade von den Arbeiten unberührt blieben. So sollten die Nist- und Brutplätze der Tiere erhalten werden.

In ihrer Dokumentation aus dem Jahr 2024 hatte Anja Rohland neben zahlreichen Mauerseglern auch ein Dohlenpaar verzeichnet. Inzwischen wird von drei bis vier Dohlenpaaren ausgegangen.

Die Mauersegler stehen in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Als ehemalige Felsenbrüter nutzen sie gern Hohlräume im Mauerwerk von Gebäuden. Daher ist es besonders wichtig, dass bei Sanierungen vorhandene Nistmöglichkeiten nicht verloren gehen.

Neben der Sanierung des Burgfrieds hat die Burg Posterstein auch einen neuen Anbau erhalten. Dort wurde bei einem Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Bauherrn, der unteren Naturschutzbehörde, der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach und der Familie Hofmann auch die Verglasung der neuen Panoramafenster aus Vogelschutzsicht besprochen.

Bislang konnte an den Fenstern kein Vogelanprall festgestellt werden. Mit der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach wurde jedoch ein Monitoring vereinbart. Sollte sich zeigen, dass die Fenster für Vögel ein Risiko darstellen, müssten entsprechende Markierungen angebracht werden.

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