Förderaufruf Rad- und Fußverkehr gestartet

Bundesministerium für Verkehr unterstützt sichere Mobilität für junge Menschen
Altenburg. Das Bundesministerium für Verkehr hat den Förderaufruf Rad- und Fußverkehr „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ gestartet. Ziel ist es, die Mobilität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken und die Sicherheit im Rad- und Fußverkehr zu erhöhen.
Kommunen erhalten damit die Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung moderne und sichere Infrastruktur zu schaffen. Außerdem können neue aktive Mobilitätsangebote realisiert werden.
Zwei Förderlinien stehen zur Verfügung
Der Förderaufruf ist in zwei Förderlinien unterteilt.
Förderlinie 1: „Zukunft fährt Fahrrad“
Diese Förderlinie ist als bundesweiter Wettbewerb angelegt. Unterstützt werden innovative Modellprojekte. Die Förderung beträgt 1,5 bis 6 Millionen Euro pro Projekt.
Förderlinie 2: „Lückenschluss im Sprint“
Diese Förderlinie richtet sich an kurzfristige Maßnahmen vor Ort. Die Förderung liegt zwischen 250.000 Euro und 1,5 Millionen Euro pro Projekt.
Förderfähige Maßnahmen
Förderfähig sind Maßnahmen der baulichen Infrastruktur. Dazu gehören sichere Wege, Querungen und Verkehrsberuhigung. Auch begleitende Aktivitäten können gefördert werden, darunter Kommunikation, Bildung und Bürgerbeteiligung.
Die Förderquote beträgt bis zu 75 Prozent. Finanzschwache Kommunen können eine Förderung von bis zu 90 Prozent erhalten.
Fristen und Antragstellung
Die Frist zur Antragstellung für Förderlinie 1 endet am 15. Juli 2026. Hier sind Projektskizzen einzureichen. Für Förderlinie 2 endet die Frist am 31. Juli 2026.
Die Bewilligungen sollen bis Ende 2026 erfolgen. Projektanträge und Skizzen können digital über das System easy-Online eingereicht werden.
Weitere Informationen
Nähere Informationen zum Förderaufruf Rad Fußverkehr sind auf der Seite des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, BALM, unter Mobilitätsforum Bund – Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ zu finden.
Fragen werden telefonisch unter 0221 5776 5699 oder per E-Mail an foerderlotse@balm.bund.de beantwortet.
Das Modellvorhaben „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert.