Tag des Bergmanns 2026: Erinnerung an Bergbau und Tradition

Der Tag des Bergmanns 2026 erinnert im Altenburger Land an die harte Arbeit der Bergleute und an die lange bergmännische Tradition der Region. Der DGB-Kreisverband Altenburger Land und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, kurz IGBCE, würdigen anlässlich dieses Ehrentages die Leistungen der aktiven und ehemaligen Bergleute.

Der Tag des Bergmanns wird seit 1950 jeweils am ersten Sonntag im Juli begangen. Ursprünglich wurden an diesem Tag verdienstvolle Bergleute für ihre Arbeit ausgezeichnet. Bis heute wird diese Tradition in vielen ehemaligen Bergbauregionen Ostdeutschlands gepflegt.

„Der Tag des Bergmanns erinnert an die harte Arbeit der Kumpel über und unter Tage und an ihren wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Gleichzeitig ist er ein Tag der Erinnerung, der Gemeinschaft und der Verbundenheit mit einer prägenden Tradition unserer Heimat“, sagt Thomas Jäschke, Kreisvorsitzender des DGB-Kreisvorstandes Altenburger Land.

Am Sonntag, 5. Juli 2026, laden die IGBCE-Wohnortgruppe Altenburg, die Gemeinde Rositz sowie die Bergbrüderschaft Meuselwitz-Rositzer Braunkohlenrevier zum traditionellen Tag des Bergmanns 2026 in den Bernsteinhof Rositz und die Heimatscheune ein.

Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kostenfreier Familientag. Geplant sind Ausstellungen und Informationen zur Geschichte des Bergbaus in der Region.

Das Altenburger Land ist eng mit dem Braunkohlenbergbau verbunden. Über Generationen hinweg prägten Bergleute die Entwicklung der Region und trugen maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung bei.

„Der Tradition folgend veranstalten wir jetzt zum 3. Mal dieses Fest für alle aktiven und ehemaligen Bergleute unserer Region“, erklärt Andreas Schumann, Vorsitzender der IGBCE-Wohnortgruppe Altenburg und Mitglied des DGB-Kreisvorstandes Altenburger Land.

Neben der Wohnortgruppe Altenburg gibt es weitere Ortsgruppen in Meuselwitz und Schmölln. Dort können sich aktive und ehemalige Bergleute, Chemiearbeiter sowie Beschäftigte der Lederindustrie und deren Rentner weiterhin in das Gewerkschaftsleben einbringen.

Auch wenn viele Bergwerke längst geschlossen sind, bleibt die bergmännische Tradition in Familien, Vereinen und Gewerkschaften lebendig. „Es gilt noch immer: Einmal Bergmann, immer Bergmann“, so Schumann.

Der DGB-Kreisverband Altenburger Land wünscht allen aktiven und ehemaligen Bergleuten, ihren Familien sowie allen Gästen einen gelungenen Tag des Bergmanns und dankt den Organisatoren für ihr Engagement zur Bewahrung des bergmännischen Erbes.

Glück auf!

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