Musikstadt Altenburg: Wenn in der Skatstadt die Musik Trumpf ist

Das Altenburger Musikfestival 2026 ist zu Ende gegangen, doch musikalisch wird es in der Skatstadt und im Altenburger Land keineswegs ruhig. Konzerte und andere Musikveranstaltungen gehören weiterhin zum kulturellen Leben der Region. Mit seinem Gedicht „Musikstadt Altenburg“ greift der Altenburger Rainer Kirmse diese Vielfalt auf und verbindet dabei augenzwinkernd zwei Dinge, die fest mit Altenburg verbunden sind: Skat und Musik.
Zu den kommenden musikalischen Ereignissen zählt die Bach-Orgelvesper im Residenzschloss Altenburg. Auch der Gemischte Chor Altenburg, der sein 50-jähriges Bestehen feiert, und das bevorstehende Musikertreffen am Teich zeigen: In Altenburg reicht die musikalische Bandbreite von Orgelmusik und Chorgesang über Oper und Operette bis zu Oldies und modernen Klängen.
Dass Musik für Altenburg mehr ist als ein einzelnes Festival, bringt Rainer Kirmse in Versform zum Ausdruck. In seinem Gedicht wird aus der bekannten Skatstadt eine Musikstadt Altenburg, in der Moll und Dur ebenso ihren Platz haben wie Grand und Trumpf.
„Musikstadt Altenburg“ – ein Gedicht von Rainer Kirmse
Musikstadt Altenburg
Man liebt Allegro und Andante
im schönen Altenburger Lande.
Es ist den Leuten die Tonleiter
von klein auf ein treuer Begleiter.
In Altenburg spielt man nicht nur Skat,
hier ist die Musik Trumpf, in der Tat.
Die Skatstadt reizt mit Moll und Dur,
gewinnt den Grand in der Klangkultur.
Das Musikertreffen jedes Jahr,
Träume der Oldiefans werden wahr.
In den Kirchen feiner Orgelklang,
in diversen Sälen Chorgesang.
Man will musizieren und singen,
sich freuen, wenn Lieder erklingen.
Das Reich der wunderbaren Töne
eröffnet uns das wirklich Schöne.
Wir seh’n Opern und Operetten,
lauschen Kantaten und Motetten.
Wir sitzen in Klavierkonzerten,
ertragen Heavy Metal Härten.
Tastenzauber oder Saitenspiel,
die Tonkunst ist immer hehres Ziel.
Die Musik hat uns viel zu geben,
Musik gehört einfach zum Leben.
Rainer Kirmse , Altenburg