Vortrag über Lindenaus Erben und ihre Privatsammlungen

Kunsthistorikerinnen Marianne Lose und Karoline Schmidt sprechen am 8. November über den Pohlhof und seine Bewohner

Das Interim „Kunstgasse 1“ (Foto: Lindenau-Museum)
Das Interim „Kunstgasse 1“ (Foto: Lindenau-Museum)

Altenburg. Im Rahmen des Stadtjubiläums „1050 Jahre Altenburg“ beschäftigen sich die Kunsthistorikerinnen Marianne Lose und Karoline Schmidt am Sonntag, 8. November 2026, mit den Kunstsammlungen auf dem Altenburger Pohlhof sowie mit dessen Bewohnerinnen und Bewohnern.

Der Vortrag beginnt um 14 Uhr im Lindenau-Museum Altenburg in der Kunstgasse 1. Die Teilnahme ist frei.

Welche Kunst gehörte Bernhard August von Lindenau persönlich?

Bernhard August von Lindenau war Politiker, Astronom, Kunstförderer, Begründer einer öffentlichen Kunstsammlung und Stifter einer Kunstschule. Darüber hinaus besaß er auch eine eigene Kunstsammlung in seinem Haus.

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen unter anderem die Fragen, welche Kunstwerke Lindenau persönlich gehörten und welche für die von ihm begründete öffentliche Sammlung bestimmt waren.

Auch der weitere Weg jener Werke, die nach seinem Tod nicht in das Museum gelangten, sondern innerhalb seiner Familie vererbt wurden, wird thematisiert.

Bewohner des Pohlhofes im Blick

Marianne Lose und Karoline Schmidt widmen sich darüber hinaus Lindenaus Familie und weiteren Bewohnern des Pohlhofes.

Zu ihnen gehörte auch Erika von Watzdorf-Bachoff (1878–1963). Sie wurde auf Schloss Dobitschen bei Altenburg als Freiin Bachoff von Echt geboren und zählt laut Mitteilung heute zu den bedeutenden Schriftstellerinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Veranstaltung im Überblick

Sonntag, 8. November 2026, 14 Uhr
Vortrag: „Kunst aus dem Pohlhof – Lindenaus Erben und ihre Privatsammlungen“
Mit: Marianne Lose und Karoline Schmidt
Ort: Lindenau-Museum Altenburg, Kunstgasse 1
Teilnahme: frei

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