Metamorphose und Nichts: Lesung im Residenzschloss Altenburg

Dr. Marit Heuß widmet sich Gedichten und Bildern Gerhard Altenbourgs
Unter dem Titel „Die Metamorphose und das Nichts“ widmet sich die Lyrikerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Marit Heuß am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, um 18 Uhr im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg den Gedichten und Bildern Gerhard Altenbourgs.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms des Lindenau-Museums anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers im Jahr 2026. Gerhard Altenbourg lebte von 1926 bis 1989.
Im Rahmen der Lesung liest Marit Heuß aus dem Prosatext „Die Metamorphose und das Nichts“. Der Titel geht auf ein Zitat aus Altenbourgs lyrischem Schaffen zurück. Der Text ist den Gedichten und Bildern des Künstlers gewidmet.
Dabei kommt Altenbourgs poetische Stimme ebenso zu Gehör wie Gedichte aus Marit Heuß’ eigenem Lyrikdebüt.
Im Mittelpunkt ihres Debüts steht die Wahrnehmung der Wirklichkeit: von den Wissower Klinken bis zur Küste Portugals. Begleitet wird der Blick von Lektüren und Kunsterlebnissen, aber auch von historischen Gedächtnisspuren, die der Landschaft eingeschrieben sind.
Ein italienischer Palazzo, ein in die Jahre gekommener, lieblicher Ort mit vergitterten Wegen und unheimlichen Echsen, verleiht dem Gedichtband seinen Titel: „Verschlissenes Idyll“.
Neben ihrem schriftstellerischen Wirken ist die promovierte Literaturwissenschaftlerin als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Germanistik an der Universität Leipzig tätig. Ihr Lyrikband „Verschlissenes Idyll“ erschien 2025 im poetenladen Verlag in Leipzig.