Sonntagsführung im Lindenau-Museum: Käthe Kollwitz und Hedwig Weiss im Fokus

Zum Internationalen Frauentag lädt das Lindenau-Museum Altenburg am Sonntag, 8. März 2026, um 14 Uhr zu einer besonderen Sonntagsführung Lindenau-Museum Altenburg ein. Kunsthistorikerin Karoline Schmidt stellt dabei das Werk von Käthe Kollwitz dem der Malerin Hedwig Weiss gegenüber.
Im Mittelpunkt der Führung stehen die künstlerischen Themen, Motive und sozialkritischen Bildwelten beider Künstlerinnen. Karoline Schmidt zeigt, wie sich ihre unterschiedlichen, teilweise jedoch verwandten Bildsprachen entwickeln und welche Verbindung zwischen ihnen besteht.
Käthe Kollwitz (1867–1945) ist vor allem für ihre eindringlichen Darstellungen sozialer Not und die Auseinandersetzung mit Kriegserfahrungen bekannt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive, oft als „visuelles Gespräch mit sich selbst“ beschriebene Ausdrucksform aus. Im Vergleich dazu steht bei Hedwig Weiss (1860–1923) eine eher realistische Bildsprache im Vordergrund.
Auch die Frage, wie sich beide Künstlerinnen selbst und einander darstellten, spielt in der Führung eine wichtige Rolle. Dabei wird deutlich, wie sich Formen der Selbst- und Fremdwahrnehmung in ihren Werken widerspiegeln.
Die Besucherinnen und Besucher erhalten damit Einblicke in das Schaffen zweier Künstlerinnen, die miteinander in Kontakt standen und sich gegenseitig schätzten. Während Käthe Kollwitz heute zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen zählt, ist das Werk von Hedwig Weiss weitgehend in Vergessenheit geraten.
Veranstaltungsüberblick
Sonntag, 8. März 2026, 14 Uhr
Sonntagsführung: „Verbunden im Blick – Käthe Kollwitz und Hedwig Weiss“
Mit Karoline Schmidt
Lindenau-Museum Altenburg, Kunstgasse 1
Teilnahme frei