Breyden Altenburg setzt auf Wachstum: Neue Investition geplant

Den Besuchern wurde die Produktion gezeigt (von links): Geschäftsleiter Dr. Sebastian Simon, Werksleiter Thomas Kawaschinski, Betriebsrat Uwe Roder, Wirtschaftsförderer Michael Apel, Landrat Uwe Melzer und Oberbürgermeister André Neumann. (Foto: F. Ebert)
Den Besuchern wurde die Produktion gezeigt (von links):
Geschäftsleiter Dr. Sebastian Simon, Werksleiter Thomas Kawaschinski, Betriebsrat Uwe Roder, Wirtschaftsförderer Michael Apel, Landrat Uwe Melzer und Oberbürgermeister André Neumann. (Foto: F. Ebert)

Der Automobilzulieferer Breyden Altenburg setzt seinen Wachstumskurs am Standort in der Leipziger Straße fort. Landrat Uwe Melzer und Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann besuchten kürzlich das Unternehmen und informierten sich über die Entwicklung des Betriebs.

Geschäftsleiter Dr. Sebastian Simon, Werksleiter Thomas Kawaschinski und Betriebsrat Uwe Roder führten die Gäste durch den Betrieb.

Der Name Breyden dürfte für viele Altenburger noch neu sein. Das im Gewerbegebiet Nord-Ost in Altenburg ansässige Unternehmen gehört zum international tätigen Unternehmensverbund Breyden. Ende des vergangenen Jahres firmierte der Betrieb noch unter dem Namen „Präzisionstechnik Resources Altenburg GmbH“.

1,8 Millionen Antriebsteile aus Altenburg pro Jahr

In Altenburg werden Differentialgetriebe für Unternehmen wie Mercedes-Benz, Daimler Truck, Volkswagen Group und Ford produziert. Nach Angaben des Unternehmens verlassen jährlich 1,8 Millionen Antriebsteile „made in Altenburg“ das Betriebsgelände in der Leipziger Straße.

Breyden beschäftigt am Standort Altenburg derzeit 103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Frauenanteil in der mechanischen Produktion liegt bei 15 Prozent und steigt. Rund zehn Prozent der Beschäftigten kommen aus dem Ausland. Auch hier ist die Tendenz steigend.

Neues Projekt bringt weitere Investition

Breyden Altenburg plant bereits die nächste Investition in Maschinen und Anlagen. Hintergrund ist die Gewinnung eines neuen Projekts für einen internationalen Nutzfahrzeughersteller. Der Produktionsstart ist noch für 2026 vorgesehen.

Oberbürgermeister André Neumann bewertet die Entwicklung vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in der Automobilbranche positiv.

„Gerade in Zeiten, in denen die Automobilindustrie vor großen Herausforderungen steht und viele Unternehmen mit Unsicherheiten umgehen müssen, ist diese Entwicklung ein starkes Signal. Dass Breyden weiter investiert, neue Aufträge gewinnt und sich damit klar zum Standort Altenburg bekennt, freut mich sehr“, erklärt Neumann.

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