SPD Altenburg gratulierte Kleingärtnern zum 35-jährigen Jubiläum
Der Regionalverband Altenburger Land der Kleingärtner e.V. feierte am 11. Oktober 2025 sein 35-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung im Goldenen Pflug. Zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen und der Gartenbewegung nahmen an der Feier teil. Auch die SPD Altenburg sprach ihre herzlichen Glückwünsche aus und dankte den Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern für ihr jahrzehntelanges Engagement im Dienste der Stadt und ihrer Bürger.
Jahrzehntelanges Engagement für Gemeinschaft und Teilhabe
Der Regionalverband Altenburger Land vertritt die Interessen von rund 70 Kleingartenanlagen in Altenburg und Umgebung. Seit seiner Gründung setzt er sich unter dem Schutz des Bundeskleingartengesetzes für soziale Pachtzinsen und eine nachhaltige Nutzung städtischer Flächen ein.
Besonders hervor hob die SPD das sogenannte „Altenburger Modell“: Alle Pachteinnahmen aus Kleingartenanlagen auf städtischem Grund fließen seit den 1990er-Jahren vollständig in deren Förderung zurück. Dieses Prinzip habe bundesweit als Beispiel für gelebte Solidarität und kommunale Partnerschaft Maßstäbe gesetzt.
Zukunftsprojekte und Modellversuche
Aktuell widmet sich der Regionalverband der Belebung ungenutzter Kleingartenflächen. Die Kleingartenanlage „Ost“ e.V. soll dabei als Thüringer Modellprojekt neue Wege im Umgang mit Leerstand aufzeigen. Ziel sei es, ungenutzte Parzellen wieder attraktiv zu machen – auch mit Blick auf die Landesgartenschau 2032 in Altenburg, bei der Kleingärten eine sichtbare Rolle im Stadtbild spielen sollen.
Ein weiteres Vorzeigeprojekt ist der „Gartenrundwanderweg“, der auf rund elf Kilometern durch Altenburgs grüne Vielfalt führt. Entlang zahlreicher Anlagen zeigt er, wie sehr die Kleingartenkultur Teil des städtischen Lebens geworden ist – gemeinschaftlich, naturverbunden und lebendig.
Politik und Kleingärtner ziehen an einem Strang
Für die Zukunft des Kleingartenwesens betonte die SPD Altenburg die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik. Bereits in der Amtszeit des früheren Oberbürgermeisters Michael Wolf (SPD) seien wichtige Weichen für eine nachhaltige Entwicklung gestellt worden, an die der heutige Stadtrat und der amtierende Oberbürgermeister anknüpfen könnten.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Roman Pilz erklärte in seinem Grußwort:
„Das Kleingartenwesen ist weit mehr als Freizeitgestaltung. Es steht für Gemeinschaft, Verantwortung und Lebensqualität. Der Regionalverband leistet hier seit Jahrzehnten vorbildliche Arbeit – dafür gebührt ihm unser Respekt und unsere Unterstützung.“