Stadtrat Altenburg beschließt Nachtragshaushalt und Eigenbetrieb für Yosephinum
Rückblick auf den Altenburger Stadtrat vom 12.03.2026
In der Stadtratssitzung standen mehrere Themen im Fokus, die die Entwicklung der Stadt Altenburg sowie wichtige organisatorische und finanzielle Fragen betreffen.
Ein ursprünglich auf der Tagesordnung stehender Antrag von Pro Altenburg zur Überarbeitung des Corporate Designs der Stadt Altenburg unter Einbeziehung der Skat-Symbolik wurde durch die Stadtverwaltung von der Tagesordnung genommen, da dies nicht in der Zuständigkeit des Stadtrates liegt.
Unabhängig davon macht die SPD-Fraktion deutlich, dass die Kritik am neuen Erscheinungsbild der Stadt nicht neu ist. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Thomas Jäschke sowohl das Logo als auch die geplante Hausschrift kritisch bewertet. Diese Einschätzung wurde im letzten Stadtrat durch Jäschke und seinen Fraktionskollegen Jörg Wenzel erneut bekräftigt.
Die SPD-Fraktion hat im letzten Stadtrat am 29.01.2026 darauf hingewiesen, dass das Logo sehr technisch und industriell wirke und der klare Bezug zur Skatstadt Altenburg fehle. Für viele Bürgerinnen und Bürger gehört das Skatspiel zur Identität der Stadt.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der Gründung eines städtischen Eigenbetriebs für den zukünftigen Betrieb der Spieleerlebniswelt Yosephinum. Der Stadtrat stimmte der entsprechenden Vorlage mehrheitlich zu. Mit diesem Schritt werden die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um den Betrieb der Einrichtung künftig strukturiert und eigenständig zu führen.
Der Stadtrat befasste sich außerdem mit der Verlängerung der Gültigkeit des Schulnetzplanes der Stadt Altenburg für den bisherigen Planungszeitraum. Der Stadtrat stimmte einstimmig dafür, die Gültigkeit des Schulnetzplanes um ein weiteres Jahr zu verlängern.
In der Diskussion machte Torsten Rist, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion, deutlich, dass die Inhalte der zukünftigen Schulnetzplanung im zuständigen Fachausschuss beraten werden sollten. Dazu erklärte Rist: „Demokratie lebt vom Austausch von Meinungen und Fakten. Deshalb sollte die zukünftige Schulnetzplanung im Fachausschuss intensiv besprochen werden.“
Ein zentraler Punkt der Sitzung war der 1. Nachtragshaushalt der Stadt Altenburg für das Jahr 2026. Der Stadtrat stimmte dem Nachtragshaushalt mehrheitlich zu.
Im Nachtragshaushalt sind mehrere wichtige Projekte enthalten, die die Lebensqualität in der Stadt unmittelbar betreffen. Dazu gehören unter anderem der geplante Fahrstuhl an der Bahnbrücke, die Verbesserung der Skatbank-Arena durch den Bau einer Tartanbahn sowie die Erneuerung der öffentlichen Toilette am Kornmarkt.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Jäschke erklärte dazu: „Es ist gut zu sehen, dass weiterhin Projekte umgesetzt werden, die auch Teil unseres Wahlprogramms waren. Der Fahrstuhl an der Bahnbrücke und die Verbesserung der Skatbank-Arena mit einer Tartanbahn sind wichtige Schritte. Auch die Erneuerung der Toilette am Kornmarkt ist ein konkretes Signal für die Menschen in unserer Stadt. Das sind Verbesserungen für die Bevölkerung, für den Sport, für das Ehrenamt und für das tägliche Leben.“