Betrüger erbeuten fünfstelligen Betrag mit falscher Bankgeschichte
69-Jähriger aus Schmölln fällt auf manipulierte Bankrufnummer herein

Schmölln. Ein 69-jähriger Mann ist am Montag, 26. Oktober 2026, Opfer eines Betruges geworden. Die Täter erbeuteten dabei einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.
Nach Angaben der Polizei erhielt der Mann zunächst eine E-Mail, in der auf vermeintlich verdächtige Buchungen auf einem Firmenkonto hingewiesen wurde. Darin war eine Telefonnummer angegeben, die der 69-Jährige anschließend anrief.
Rufnummer der Bank auf dem Display
Nach dem Anruf erhielt der Mann einen Rückruf. Auf seinem Display erschien dabei die Rufnummer seines Geldinstituts.
Im Gespräch behaupteten die Täter, dass zur Abwehr unberechtigter Abbuchungen das Überweisungslimit geändert werden müsse.
Der 69-Jährige erzeugte daraufhin zwei Push-TANs. In der Folge wurde ein Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich von seinem Konto abgebucht.
Polizei warnt vor gefälschten Bankrufnummern
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen und weist darauf hin, dass auch auf dem Telefondisplay angezeigte Bankrufnummern gefälscht sein können.
Bankgeschäfte sollten niemals auf telefonische Aufforderung durch Unbekannte freigegeben werden. Bestehen Zweifel, sollte das Gespräch beendet und die Bank über eine selbst recherchierte beziehungsweise bekannte Rufnummer kontaktiert werden.