VHS-Vortrag in Altenburg: Grenzland-Erfahrungen entlang der innerdeutschen Grenze

Zu einem Vortragsabend lädt die Volkshochschule Altenburg am Montag, 12. Januar, um 18 Uhr in die Reihe „Akademie in der Aula“ ein. Zu Gast ist die Ethnologin Dr. Juliane Stückrad von der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle Thüringen.

Unter dem Titel „Grenzland-Erfahrungen. Ethnologische Erkundungen entlang der Grenze zwischen Thüringen, Bayern, Hessen und Niedersachsen“ stellt sie Ergebnisse einer fotografisch-ethnografischen Forschungsreise vor. Im Mittelpunkt stehen Regionen, die jahrzehntelang durch die innerdeutsche Grenze geprägt waren.

Grenzen sind seit jeher Teil menschlicher Geschichte. Mit dem Ausbau der Grenzanlagen zur Bundesrepublik schuf das SED-Regime in der DDR ein besonders einschneidendes Kapitel dieser Geschichte. Dr. Stückrad beleuchtet anhand zahlreicher Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Grenzlandes, wie sich Grenzziehungen, Abschottung und später die Öffnung der Sperranlagen auf das gesellschaftliche Zusammenleben ausgewirkt haben. Daraus leitet sie Überlegungen ab, wie Grenzen Wahrnehmungen, Beziehungen und Alltagsleben nachhaltig beeinflussen.

Der Eintritt ist frei. Die Volkshochschule empfiehlt jedoch eine Platzreservierung, telefonisch unter 03447 / 507928 oder online unter www.vhs-altenburgerland.de.

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