Spielkartenmuseum Altenburg: Führung über „Gebetbuch des Teufels“

Agnesgarten im Residenzschloss Altenburg, (Foto: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg)
Agnesgarten im Residenzschloss Altenburg, (Foto: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg)

Unter dem Titel „Das Gebetbuch des Teufels – Spielkarten als Übel und Laster“ lädt das Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg am Sonntag, 22. März 2026 um 14 Uhr zu einer besonderen Sonntagsführung ein.

Der Kulturanthropologe Toni Janosch Krause gibt dabei spannende Einblicke in die kulturgeschichtlichen Hintergründe des Kartenspiels – fernab von reiner Unterhaltung und Geselligkeit.

500 Jahre Spielkartengeschichte erleben

Im Mittelpunkt der Führung stehen die weniger bekannten Seiten des Kartenspiels. Themen wie:

  • Falschspiel

  • gesellschaftliche Ablehnung

  • historische Verbote

zeigen, dass Spielkarten über Jahrhunderte hinweg auch kritisch betrachtet wurden.

Die Besucherinnen und Besucher tauchen dabei in über 500 Jahre Spielkartengeschichte ein und lernen den einzigartigen Bestand des Museums kennen.

Altenburg als Zentrum der Spielkartenherstellung

Die Sammlung des Spielkartenmuseums beleuchtet zwei zentrale Aspekte:

Zum einen die lange Tradition der Spielkartenherstellung in Altenburg, zum anderen die Bedeutung von Spielkarten als Teil der globalen Kultur- und Spielgeschichte.

Veranstaltung im Überblick

Sonntag, 22. März 2026
14:00 Uhr
Spielkartenmuseum, Residenzschloss Altenburg
Führung mit Toni Janosch Krause
Eintritt: 3 Euro pro Person

Die Führung bietet eine spannende Mischung aus Geschichte, Kultur und überraschenden Einblicken in die Welt der Spielkarten.

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