Zuzahlungsbefreiung 2026: AOK PLUS unterstützt Versicherte mit Millionenbetrag

Medikamente, Physiotherapie oder ein Krankenhausaufenthalt sind für gesetzlich Versicherte in Deutschland in vielen Fällen abgedeckt – dennoch fällt meist eine sogenannte Zuzahlung an. Gerade für chronisch oder schwer erkrankte Menschen kann sich diese finanzielle Belastung schnell summieren. Um dem entgegenzuwirken, bietet die AOK PLUS auch für das Jahr 2026 eine Zuzahlungsbefreiung an.

Die persönliche Belastungsgrenze ist gesetzlich festgelegt und orientiert sich am Einkommen. Sie beträgt zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens, bei chronisch kranken Menschen lediglich ein Prozent. In diese Berechnung fließen unter anderem Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhausaufenthalte, Physiotherapie, Fahrkosten, Kuren oder häusliche Krankenpflege ein.

Sobald diese Grenze erreicht ist, übernimmt die AOK PLUS alle weiteren Zuzahlungen. Im vergangenen Jahr wurden so Versicherte in Sachsen und Thüringen mit rund 22 Millionen Euro entlastet. „Die Gesundheitsversorgung darf nicht vom Geldbeutel abhängen“, betont Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS. Die Zuzahlungsbefreiung sei daher ein wichtiger Bestandteil der solidarischen Krankenversicherung.

Versicherte können die Befreiung auch im Voraus beantragen. Dazu wird der individuelle Belastungsbetrag vorab an die AOK PLUS gezahlt. Im Gegenzug erhalten Versicherte einen Befreiungsausweis, der bei Arztbesuchen, in Apotheken oder im Krankenhaus vorgelegt werden kann. Ein großer Vorteil: Das Sammeln von Quittungen entfällt.

Ob eine Zuzahlungsbefreiung möglich ist, können Versicherte online prüfen. Die Beantragung ist ebenfalls digital möglich. Zudem kann der Befreiungsausweis bequem in der „Meine AOK“-App gespeichert werden und ist so jederzeit griffbereit.

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