„Bitte nicht füttern!“: Tierdarstellungen im Klinikum Altenburger Land
Neue Präsentation der Altenburger Museen zeigt Reprofotografien aus dem Bestand des Lindenau-Museums

Altenburg. Unter dem Titel „Bitte nicht füttern!“ zeigt das Lindenau-Museum Altenburg noch bis zum 31. März 2027 im Klinikum Altenburger Land eine Auswahl von Tierdarstellungen aus seiner Sammlung.
Zu sehen sind Reprofotografien von Plastiken, Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken, die sich auf unterschiedliche Weise mit Tieren beschäftigen.
Tiere als Motiv in der Kunst
Tiere leben seit Jahrtausenden mit Menschen zusammen und sind deshalb auch ein häufiges Motiv in der Bildenden Kunst. Sie erscheinen unter anderem als Begleiter und Beschützer, Haustiere oder Nutztiere.
Die Präsentation im Klinikum zeigt Fotografien von Werken aus verschiedenen Sammlungsbeständen des Lindenau-Museums. Dazu gehören Darstellungen einzelner Plastiken ebenso wie Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken.
Unter den präsentierten Arbeiten befinden sich Werke von Peter August Böckstiegel, Paul Eliasberg und Fritz von Uhde. Auch regionale Künstler wie Alfred Ahner und Erich Dietz sind vertreten.
Langjährige Kooperation mit dem Klinikum
Die Präsentation von Werken des Lindenau-Museums im Klinikum Altenburger Land hat bereits eine längere Tradition. Beide Einrichtungen arbeiten seit vielen Jahren zusammen.
In früheren Präsentationen wurden im Foyer des Klinikums unter anderem Sammlungshighlights, Comics und Zirkusdarstellungen gezeigt.
Einblicke in die Sammlung trotz Sanierung
Für das Lindenau-Museum bietet die Kooperation zugleich die Möglichkeit, trotz der derzeitigen Sanierung des Stammhauses und der dadurch reduzierten Ausstellungsfläche Einblicke in seine Sammlung zu geben.
Originale Werke aus den Beständen des Museums sind weiterhin im Interim in der Kunstgasse 1 mit kleiner Dauerausstellung und Schaudepot zu sehen. Sonderausstellungen können im Prinzenpalais des Residenzschlosses besucht werden.